Herbstzauber in den Nockbergen
Wanderglück zwischen Gold und Stille
Einige von euch kennen die Nockberge bereits von meinen Schneeschuhtouren – und viele haben diese sanft geschwungenen Gipfel längst ins Herz geschlossen. Doch wer glaubt, die Nockberge seien nur im Winter ein Naturjuwel, der hat den Herbst dort noch nicht erlebt.
Rund um Innerkrems und entlang der Nockalmstraße entfaltet sich ein Wanderparadies, das seinesgleichen sucht: goldene Lärchen, kupferrote Wälder, kristallklare Bergluft und ein Licht, das die Landschaft in warme Töne taucht. Die Nockberge – eine der ältesten Mittelgebirgsformationen Europas – zeigen sich in dieser Jahreszeit von ihrer stillsten und zugleich farbenprächtigsten Seite.
Unsere Unterkunft war wie immer der gemütliche Zirbenhof, wo Christina und ihr Team uns mit viel Herzlichkeit und kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt haben. Auch ihre Wandertipps waren wieder ein Volltreffer:
- Über Rote Burg, Mallnock und Klomnock mit Einkehr auf der urigen Wolitzenalm – ein Abschnitt des Alpe-Adria-Trails inklusive!
- Zur Gaipahöhe entlang des Kärntner Grenzwegs bis zu den glasklaren Anderleseen
- Eine kurze, aber lohnende Wanderung zur Kesselgrubenalm
- Von der Dr.-Josef-Merl-Hütte hinauf zum Klölingnock
Was diese Touren besonders macht? Die Stille. Die Weite. Das Gefühl, ganz eins mit der Natur zu sein. Oft begegneten wir den ganzen Tag keiner Menschenseele – und genau das macht den Zauber dieser Region aus.
Wir sind erfüllt von Dankbarkeit und Vorfreude – denn der Winter in den Nockbergen wartet schon. Und wir wissen: Auch mit Schnee sind diese sanften Riesen ein Ort der Magie.
Bis bald, liebe Christina – und bis bald, liebe Nockberge!

